| Mi Mai 02 @19:00 - 10:00PM Sitzung des Juso-Stadtverbands |
| So Mai 13 @16:00 - Sitzung des Juso Stadtverbandes |
| Mi Jun 06 @19:00 - 10:00PM Sitzung des Juso-Stadtverbandes |
Die Sitzung des Juso-Stadtverbandes Magdeburg am 2. Mai stand ganz im Zeichen der Juso-Landesdelegiertenkonferenz (LDK) vom 23. bis 24.Juni in Köthen, deren Schwerpunkt die Neuwahl des Juso-Landesvorstandes ist.
Die Jusos Magdeburg
haben Tina Rosner einstimmig für die Wahl der stellvertretenden Landesvorsitzenden nominiert. Sie hat das Amt, durch eine durch Rücktritt bedingte Nachwahl,bereits seit der LDK im letzten Jahr inne. „Ich danke den Magdeburger Jusos für die breite Unterstützung und freue mich darauf, sofern ich erneut gewählt werde, meine Arbeit im Landesvorstand fortsetzen zu können", so Rosner.
Auf der Tagesordnung stand weiterhin die Beratung von Anträgen aus den Bereichen Bildungs-, Gesundheits,- Arbeitsmarkt-, und Innenpolitik. In der Sitzung wurden ebenfalls die Delegierten und Ersatzdelegierte gewählt, Magdeburg allein stellt 11 der 60 Delegierten der LDK.
Durch den Wegzug von Lisa Thürmer wurde eine Posten im Juso-Stadtvorstand vakant. Der 21-jährige Student Moritz Fessler wurde bei drei Enthaltungen einstimmig in die Funktion des Beisitzers gewählt.
Was sind die Gründe des Nahost- Konflikts? Wie stark ist der der Antisemitismus in der deutschen Bevölkerung verankert? Wie funktioniert das Zusammenleben von Juden und Palästinensern in Israel? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich die Jusos Sachsen- Anhalt am Wochenende vom 30.03- 01.04 2012 in der Wernigeröder Jugendherberge. Neben Jutta Dick von der Moses- Mendelssohn- Akademie konnten auch Florian Eisheuer von der Amadeu- Antonio- Stiftung sowie der Israelexperte Holger Schmidt als Referenten gewonnen werden, die den 22 anwesenden Jusos Rede und Antwort standen.
Am Samstag den 10. März 2012 organisierten die „Freien Nationalisten aus Anhalt-Bitterfeld und Dessau", um die NPD-Kreisrätin und ehemalige NPD-Landesvorsitzende Karola Holz, wie jedes Jahr einen Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Dessaus am 7. März 1945. Nachdem bereits in den letzten Jahren ein Rückgang der beteiligten Rechtsextremisten zu spüren war, wurde der Wert aus dem letzten Jahr dieses Mal erneut unterboten.
Den 120 Neonazis stellte sich das Bündnis „Gelebte Demokratie statt brauner Ungeist" entgegen, welches mit bunten Bühnenprogramm den vielen trotz Regen erschienenen engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor dem Bahnhof das Warten auf die nur zögerlich eintreffenden Rechten erleichterte. Neben dem Musikprogramm gab es Redebeiträge von Vertretern aus Politik und Kultur sowie dem Führer Storch Heinar, welcher es sich nicht nehmen ließ vor Ort persönlich nach dem Rechten zu sehen und sich ein Bild der „nationalen Opposition" zu machen.
Jusos Magdeburg spenden an die „Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt“
Im Rahmen der vierten „Meile der Demokratie“ sammelten die Jusos Magdeburg 176,50 Euro an Spenden für einen guten Zweck. Unter dem Motto „Heißes gegen Braunes“ wurden am Stand der Jusos auf der „Jungen Meile“ neben Informati
onsmaterial gegen eine kleine Spende auch Heißgetränke und Chili con Carne angeboten. „Nach Überfällen von Neonazis werden bei all den Diskussionen über härtere Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und einer reflexartigen zur Schau gestellten Empörung vieler Politiker die Opfer dieser Angriffe schnell vergessen. Daher haben wir uns entschieden, die 'Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt' mit dieser Spende zu unterstützen“, so der Juso-Stadtvorsitzende Kai Dethloff. Dieses Projekt hilft seit über 10 Jahren den Opfern rechts motivierter Gewalt und setzt sich für eine Solidarisierung mit den Betroffenen ein.