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Im Rahmen ihrer "Deutschlandtour" führte die NPD am 07. und 08. August Veranstaltungen in Halle, Dessau-Roßlau und Magdeburg durch. Dabei stieß sie jedoch in allen drei Orten auf von den örtlichen Anti-Rechts-Bündnissen getragene und unter Beteiligung vieler Bürger stattfindende Gegenproteste. Auch wenn die Veranstaltungen der NPD nicht vollständig verhindert werden konnten, gelang es durch den breiten, entschlossenen, kreativen und lautstarken Protest, die rassistischen und nationalistischen Parolen nicht ihre Wirkung entfalten zu lassen.

npddemoDie Jusos waren selbstverständlich, neben Vertretern anderer Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und Gruppen, zahlreich beteiligt. Mit Trillerpfeifen, Vuvuzelas und ähnlichem Equipment übertönten die zahlreichen Gegendemonstrant_innen die Hetze der NPD und artikulierten so gleichzeitig ihren Ärger über das Auftreten der Nazis. Der NPD gelang es daher nicht ihre nationalistischen und menschenverachtenden Parolen zu verbreiten.

"Wir Jusos begrüßen das Engagement gegen diese menschenverachtende Partei und gegen den alltäglichen Rechtsextremismus ausdrücklich. Die Gegenveranstaltungen zeigten klar, dass die Bürgerinnen und Bürger für ein buntes Sachsen-Anhalt einstehen. Besonders mit einem aktiven Einstehen gegen Alltagsrassismus können die Bürgerinnen und Bürger einiges für ein vielfältiges und demokratisches Sachsen-Anhalt bewirken" so Tina Rosner, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende.