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Die Jusos Sachsen- Anhalt begrüßen die Entscheidungen der rot- grünen Koalition in Nordrhein- Westfalen und der Koalition aus SPD, Grünen und dem südschleswigschen Wählerverband in Schleswig- Holstein im Laufe der Legislaturperiode eine individualisierte und anonymisierte Nummernkennzeichnung für Beamte in geschlossenen Einsätzen einzuführen.

Bereits letztes Jahr wurden zwischen den Koalitionspartnern in Baden- Württemberg und Rheinland- Pfalz ähnliche Vereinbarungen getroffen. „Wir fordern, dass Sachsen- Anhalt diesen Bei© michael berger/pixelio.despielen folgt“ so Tina Rosner, stellvertretende Juso- Landesvorsitzende. „Ziel soll es sein, diese Kennzeichnung bundesweit einzuführen um die schwarzen Schafe innerhalb der Polizei zu erkennen und somit den möglichen Generalverdacht gegen alle Polizistinnen und Polizisten zu entkräften“ so Rosner weiter. Bereits im Vorfeld des von den Jusos maßgeblich vorangetriebenen Mitgliederentscheides der SPD Sachsen- Anhalt wurde darauf hingewiesen, dass eine derartige Einzelregelung in Sachsen- Anhalt nur eine geringe Auswirkung bei Großeinsätzen hat, da hier auch Beamte aus anderen Bundesländern eingesetzt werden.