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Bei der gestrigen Landtagswahl konnte sich die sachsen-anhaltische SPD im Gegensatz zur letzten Landtagswahl leicht verbessern, blieb aber mit 21,5 Prozent der gültigen Stimmen dennoch hinter ihren Erwartungen zurück.

In Magdeburg erhielt die SPD mit 24 Prozent das beste Ergebnis in ganz Sachsen-Anhalt und konnte sich somit noch vor den Linken als zweitstärkste Kraft positionieren. Trotz des schlechten Wahlergebnisses für die SPD, ist die gestiegene Wahlbeteiligung und das Scheitern der rassistischen und menschenverachtenden NPD an der Fünfprozent-Hürde ein Grund zur Freude.

Das gute Abschneiden der NPD bei Jung- und Erstwähler_innen und die Stärke der NPD vor allem im ländlichen Raum gibt uns trotzdem zu denken.

Die Jusos Magdeburg warnen daher davor, die Gefahr des Rechtsextremismus in den nächsten Jahren zu unterschätzen und fordern die Vertreter_innen aller Parteien auf, sich auch in der Zeit bis zur nächsten Landtagswahl verstärkt um dieses Problem zu kümmern!