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Die Jusos Magdeburg erklären sich mit dem Vorgehen Israels solidarisch und fordern eine unabhängige und restlose Aufklärung zu den Hintergründen der "Freedom-Flottilla" der Free-Gaza-Bewegung.

In der Nacht auf Montag, dem 31.05.2010, waren sechs Schiffe mit Aktivisten der Free-Gaza-Bewegung mit Hilfsgütern in RichtungGaza-Streifen unterwegs. Die israelische Marine forderte mehrfach die Flotte auf, die Seeblockade des Gazastreifens zu akzeptieren. Daabzusehen war, dass dies nicht geschehen wird, bot Israel den "Friedensaktivisten" an, ihre Hilfsgüter im israelischen Hafen Ashdod zu löschen, um diese dann über den Landweg in den Gazastreifen zu bringen.Auch Ägypten bot der Flotte die Möglichkeit an, die Hilfsgüter über den Landweg in den Gazastreifen zu überführen. Während fünf der sechs Schiffe noch vor Durchbruch der Seeblockade rechtzeitig beisteuerten,setzte das größte Schiff, die Mavi Marmara, ihren Kurs weiter fort. Im Morgengrauen kam es letztendlich zu einem gewaltsamen Zusammenstoß zwischen israelischen Spezialkräften und der Besatzung.

Um das rigorose Durchgreifen der israelischen Marine zu verstehen, lohnt ein Blick in die Organisationsstruktur der Free-Gaza-Bewegung. Der Hauptorganisator der vermeintlichen "Solidaritäts-Flotte" ist die radikalislamische türkische Organisation IHH. Die IHH, die weltweit als Terrororganisation eingestuft wird, unterhält enge Kontakte zur Muslimbruderschaft. Mit Scheich Raed Salah hatte die Mavi Marmara einen besonders wichtigen Mittelsmann an Bord, der als Führer der Islamischen Bewegung in Israel (Abteilung Nord) über unmittelbare Kontakte zur Hamasverfügt. Dass beim Auslaufen der Mavi Marmara in Istanbul auch antisemitische Lieder gesungen wurden, störte wohl die Herren und Damen Abgeordneten der Linken recht wenig.

Für die Besatzung des Schiffs war klar, dass jede Form der Provokation und Reaktion Israels ein Sieg für die "Friedensaktivisten" darstellen
würde. Letztendlich wurde Israel wegen seines harten Vorgehens innerhalb der NATO, EU und UN scharf kritisiert. Ziele, die von der IHH bewusstverfolgt werden sollten.

Es darf nicht vergessen werden, dass Israel die Blockade deswegen aufgebaut hat, um den illegalen Waffenhandel im Gazastreifen einzudämmen. Zudem soll damit die Sicherheit gestärkt und der dauerhafte Raketenbeschuss Südisraels durch die Hamas unterbunden werden. Weiterhinist zu erwähnen, dass Israel den Forderungen der Aktivisten der Free-Gaza-Bewegung zu großen Teilen nachkam. Die Hilfsgüter wurden über den Hafen Ashdod in den Gazastreifen gebracht, die unverletzten Aktivisten wurden umgehend frei gelassen und durften in ihre Heimat zurückkehren.Weitere Links zum Thema:

www.lizaswelt.net/2010/05/aufgebrachte-narrenschiffe.html

anti.blogsport.de/2010/06/01/stoppt-das-massaker-in-gaza-ueber-linke-und-ihre-freunde/

www.verbrochenes.net/2010/06/01/es-lebe-hamas-es-lebe-hisbollah/

www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Bei-der-Abfahrt-des-Schiffes-wurde--gesungen-Tod-den-Juden/story/18368521

01548.retail1.c4pserver.de/

bak-shalom.de/index.php/2010/05/29/gazahilfe-per-schiff/

www.verbrochenes.net/2010/06/01/es-lebe-hamas-es-lebe-hisbollah/

www.tagesspiegel.de/politik/juedische-gemeinde-entsetzt-ueber-hasspropaganda/1850796.html

http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/poebel-im-netz/