Von Freitag bis Sonntag kamen die Jusos Sachsen-Anhalt in Arendsee zu ihrer jährlichen Landesdelegiertenkonferenz, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der Jusos auf Landesebene, zusammen.

Diese verlief für den Magdeburger Stadtverband äußerst erfolgreich. So gelang es der 12-köpfigen Delegation unter anderem, den überwiegenden Teil der eingebrachten Anträge erfolgreich durchzusetzen. Dabei ist es außerdem besonders erfreulich, dass die konsequente Einbindung des Nachwuchses auch hier umgesetzt werden konnte. Mehr als die Hälfte der Magdeburger Delegierten nahm zum ersten Mal an einer Landesdelegiertenkonferenz teil.

delegation ldk2011 th

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Die Stellvertretende Jusostadtverbandsvorsitzende Tina Rosner war als eine von 60 Mädchen der Einladung der SPD-Fraktion im Bundestag zum Girls‘ Day nach Berlin gefolgt, damit sie den Politikern einen Tag lang über die Schulter schauen konnten.

Der Girls’ Day soll als Aktionstag speziell Mädchen und Frauen motivieren Berufe zu ergreifen in denen Frauen traditionell unterrepräsentiert sind.

Burkhard Lischka, MdB, hat hierzu einen kleinen Artikel auf seiner Webseite veröffentlicht.

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Der SPD Landesparteirat sprach sich auf der heutigen Sitzung in Magdeburg, in einer überwältigen Mehrheit bei zwei Enthaltungen und einer Ablehnung, für den Verbleib der Wissenschafts- und Hochschulzuständigkeit im Kultusministerium aus.

Am Samstag, den 15. Januar, organisierten Rechtsextreme anlässlich der Bombardierung Magdeburgs vor 66 Jahren erneut einen „Trauermarsch" durch die Elbstadt. An dem maßgeblich von der NPD-Jugendorganisation JN organisierten Aufmarsch nahmen wie im Vorjahr rund 1000 Sympathisanten der rechten Szene teil. Sehr zum Ärger der Nazis wurde ihnen die Demonstration über den Breiten Weg, dem Zentrum Magdeburgs, durch die parallel stattfindende „Meile der Demokratie" mit ihren rund 150 Ständen ebenso vieler Organisationen versperrt.

Die dritte „Meile der Demokratie", an der sich unter anderem Sportvereine, Parteien, politischen Verbände, Kirchen, Kulturvereine, Sozialverbände und über 6000 Gäste beteiligten, war als demokratische Antwort auf die Verklärungsversuche der Rechtsextremen zur Zerstörung Magdeburgs vor 66 Jahren ein voller Erfolg. Eine Neuheit war in diesem Jahr eine „Junge Meile der Demokratie" in deren Rahmen sich Schulen, studentische Organisationen und Jugendverbände im Bereich von der Goldschmiedebrücke bis zum Hundertwasserhaus präsentierten.

Hier unterhielten auch wir, die Jusos Magdeburg, zusammen mit der Juso-Hochschulgruppe Magdeburg und dem Juso-Landesarbeitskreis gegen Rechtsextremismus einen gemeinsamen Informationsstand an dem neben Informationsmaterial über die rechte Szene auch für das leibliche Wohl der Besucher_innen der Meile gesorgt wurde. Im Verlaufe des 6 stündigen Juso-Informationsstandes bei ungewöhnlich mildem Wetter kam es zu vielen interessanten und anregenden Gesprächen mit Bürger_innen über politische Themen. Der Hinweis auf den Nazi-Aufmarsch und die Kandidatur der NPD zur Landtagswahl 2011 ermunterte viele Gesprächspartner_innen am 20. März wählen zu gehen.

Wir bedanken uns recht herzlich beim KanTe e.V., der maßgeblich für die Organisation der „Jungen Meile" mit ihren vielen Ständen und den musikalischen und kulturellen Darbietungen auf den einzelnen Bühnen verantwortlich war. Ein besonderer Dank gilt auch den Jusos aus Halle, dem Harz und dem Jerichower Land, die uns solidarisch bei der Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch und der Betreuung unseres Informationsstandes unterstützt haben.