Februar Gestern Abend fand unsere Juso-Sitzung statt - Hauptthema war eine Impulsdiskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Sehr spannende Ansätze, auf jeden Fall weiter auszudiskutieren.

Gegenveranstaltung in Magdeburg Foto: Thomas OppNach der "Deutschlandtour" im vergangenen Jahr, kommt die NPD auch in diesem mit der „Deutschlandfahrt" für einen Tag nach Sachsen-Anhalt. Am Dienstag den 17. September war, bevor sie zum planmäßigen Halt auf dem Marktplatz in Halle aufbrach, die erste Station der Willy-Brandt-Platz vor dem Magdeburger Hauptbahnhof. Mit einem Renault-LKW begleiteten 8 Rechtsextreme dieses Spektakel. Einigen Magdeburger "Kameraden" wurde verweigert neben, bzw. hinter Pastörs zu stehen, vermutlich entsprachen ihre Kaputzenpullis mit "Los Angeles" oder "Yakuza"-Aufschrift nicht ganz der gewünschten Außenwirkung.

Stinkefinger Foto: Thomas Opp

In Halle schaffte es das Nazi-Häuflein nicht einmal zum ersehnten Marktplatz und musste in einer Nebenstraße - frustriert und eingekesselt - eine kümmerliche Kundgebung im Rinnstein abhalten. An beiden Orten wurde der mit Lautsprechern bestückte LKW bereits von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern erwartet, die ihren Unmut über die NPD und ihrem menschenverachtenden Gedankengut mit bunten und vielfältigen Protest gezeigt haben. Wir Jusos waren neben vielen anderen Organisationen, Verbänden und Parteien selbstverständlich ebenfalls an den Gegenprotesten beteiligt. Von den Sympathisanten der NPD war allerdings bei beiden Aktionen nicht viel zu sehen.

Unter dem Motto „Öffnung der Ehe jetzt! Gleiche Rechte für gleiche Liebe“standen im Rahmen der 12. Christopher Street Days vom 9. bis 18. August in Magdeburgerneut die Lebens- und Liebesweisen von queeren Menschen im Mittelpunkt des öffentlichen und politischen Interesses.Der Christopher-Street-Day versteht sich als Demonstration für die Gleichberechtigung homo-, bi- und transsexueller Menschen und macht auf die immer noch weit verbreiteten Ressentiments gegenüber Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen Menschen aufmerksam.Mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus und einem anschließenden öffentlichen Empfang wurde die Aktionswoche am 9. August eröffnet. Mit vielfältigen Veranstaltungen wurde im Rahmen der Aktionswoche auf soziale Ausgrenzung, rechtliche Diskriminierung und homophobe Einstellungen in unserer Gesellschaft hingewiesen. Den unbestrittenen Höhepunkt jeder CSD-Woche bilden alljCSD- Straßenfestährlich die bunte Parade durch die Magdeburger Innenstadt, an der auch in diesem Jahr wieder rund 300 Menschen beteiligten, und das anschließende Straßenfest mit Show- und Informationsprogramm in der Hegelstraße. Bis in die Nacht feierten hier gut 500 Besucherinnen und Besucher mit Travestiekünstlerin Leonie Motzkachel, dem Rosenstolz-Cover-Duo „Das kleine Miststück“, dem Comedian Holger Edmaier und vielen weiteren Akteur_innen. Auch die Jusos Magdeburg beteiligten sich gemeinsam mit dem SPD-Stadtverband und der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) mit einem gut besuchten Informationsstand am diesjährigen Straßenfest und bekräftigten damit ihreSolidarität gegenüber homo-, bi-, inter-und transsexuellen Menschen und ihren Forderungen nach einer vollständigen rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung.

Die Jusos und Juso-Hochschulgruppen touren seit dem 1. Juli mit ihrem Bus durch die ganze Bundesrepublik – und machten so auch in Magdeburg halt.
Nachdem der Bus in den letzten Tagen Dessau-Roßlau, Halle, Gräfenhainichen und Möckern besucht hat und die Magdeburger Jusos bei zwei dieser Zwischenstopps den örtlichen Jusos helfen konnten, kam er zum Abschluss seiner Reise durch Sachsen-Anhalt am 15. Juli auch nach Magdeburg.
Hier stand der Bus vormittags auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität, um unter den interessierten Studierenden Informationsmaterial der Kampagne „Zeit. Für dich. Für Gerechtigkeit." der Jusos und der Juso-Hochschulgruppen zu verteilen.jusobusovgu

"Lieber eine Teufelsmauer als Frau Merkel noch auf Dauer" – so der Slogan der Landesdelegiertenkonferenz, zu der sich die Jusos Sachsen-Anhalt am ersten Juni-Wochenende dieses Jahres in Blankenburg getroffen haben.

Fotoldk2013aMagdeburger Delegation

Schon am Freitagabend war ein Großteil der Delegierten anwesend, um mit dem Finanzminister Jens Bullerjahn über die Kürzungspläne der Landesregierung zu diskutieren, auch wenn es hierbei leider zu keiner Einigung im politischen Konflikt kam. Neben der SPD-Landesvorsitzenden Katrin Budde und Sozialminister Norbert Bischoff fielen auch Grußworte der Grünen Jugend, des Vorsitzenden der sächsischen Jusos sowie dem Landratskandidaten Dirk Michelmann und dem Bundestagskandidaten für den Harz, Mario Hennig.