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Solidarität mit Israel - Jusos Magdeburg erteilen klare Absage an vermeintliche Solidaritäts-Flotte |
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Freitag, 4. Juni 2010 |
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Die Jusos Magdeburg erklären sich mit dem Vorgehen Israels solidarisch und fordern eine unabhängige und restlose Aufklärung zu den Hintergründen der "Freedom-Flottilla" der Free-Gaza-Bewegung.
In der Nacht auf Montag, dem 31.05.2010, waren sechs Schiffe mit Aktivisten der Free-Gaza-Bewegung mit Hilfsgütern in RichtungGaza-Streifen unterwegs. Die israelische Marine forderte mehrfach die Flotte auf, die Seeblockade des Gazastreifens zu akzeptieren. Daabzusehen war, dass dies nicht geschehen wird, bot Israel den "Friedensaktivisten" an, ihre Hilfsgüter im israelischen Hafen Ashdod zu löschen, um diese dann über den Landweg in den Gazastreifen zu bringen.Auch Ägypten bot der Flotte die Möglichkeit an, die Hilfsgüter über den Landweg in den Gazastreifen zu überführen. Während fünf der sechs Schiffe noch vor Durchbruch der Seeblockade rechtzeitig beisteuerten,setzte das größte Schiff, die Mavi Marmara, ihren Kurs weiter fort. Im Morgengrauen kam es letztendlich zu einem gewaltsamen Zusammenstoß zwischen israelischen Spezialkräften und der Besatzung.
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Besser spät als nie - CDU-Papier zum Rechtsextremismus längst überfällig - Linke schweigt sich aus |
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Samstag, 15. Mai 2010 |
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Auch die CDU Sachsen-Anhalt hat es endlich erkannt, der
Rechtsextremismus und die NPD sind ein Problem in Sachsen-Anhalt. Aus
diesem Grund veröffentlichte in der letzten Woche die CDU AG
"Extremismus" ein Positionspapier, um auf die Gefahr der NPD im
Wahlkampf 2011 hinzuweisen.Besonders freuen wir uns,
dass die CDU die jahrelangen Forderungen der SPD in den eigenen Papieren aufgegriffen hat. Waren
Vertreterinnen und Vertreter der CDU eher selten in Bündnisrunden gegen
Rechts zu finden, will man nun den "Schulterschluss aller Demokraten im
Wahlkampf" suchen. Besser spät als nie, sagen die Jusos Magdeburg und
beglückwünschen die CDU Sachsen-Anhalt zu diesem Schritt.
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Wider den Optionszwang! Will die CDU Sachsen-Anhalt Deutsche auf Abruf? |
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Sonntag, 9. Mai 2010 |
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Die Jusos Magdeburg widersprechen den Aussagen des innenpolitischen
Sprechers der CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalts. Kolze gab in einer
Pressemitteilung vom 06.05.2010 an, das es "die Pflicht [ist], sich für
eine Staatsbürgerschaft entscheiden zu müssen". Weiterhin führte Kolze
aus, dass es "ein unverzichtbarer Bestandteil der Integration [ist]. Die
Entscheidung zeigt, welchem Staat man sich zur Loyalität verpflichtet
fühlt." Hintergrund seiner Aussage ist die seit 2000 bestehende
Optionspflicht für Kinder ausländischer Familien in Deutschland. Demnach
erhalten Kinder ausländischer Eltern mit der Geburt in Deutschland zwei
Staatsbürgerschaften. Ab dem 18. bis 23. Lebensjahr müssen sich diese
jedoch für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheiden. Tun sie dies
nicht, droht ihnen die Ausbürgerung.
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Juso Stadtverband Magdeburg erklärt sich solidarisch mit Wolfgang Thierse |
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Mittwoch, 5. Mai 2010 |
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Am 1. Mai 2010 versuchten tausende Neonazis in ganz Deutschland den internationalen Tag der Arbeit für ihre rassistischen und nationalistischen Ziele zu missbrauchen. Wie bei anderen Aufmärschen der Rechtsextremisten kam es auch an diesem Tag zu Gegenaktionen zahlreicher Protestbündnisse, bestehend aus Vertretern von Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und Verbänden, mit dem Ziel sich den Rechten in den Weg zu stellen. In Berlin kam es zu einer friedlichen Sitzblockade von rund 20 Personen die dem Neonazi-Aufmarsch den Weg versperren wollten. Unter ihnen befand sich der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse.
Im Zusammenhang mit diesem gewaltlosen Zeichen zivilen Ungehorsams wurden gegenüber Wolfgang Thierse völlig überzogene Rücktrittsforderungen, unter anderem von Rainer Wendt, dem Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, laut. Die Jusos Magdeburg erklären sich hiermit solidarisch mit den couragierten Berliner Blockierern. Dieser lobenswerte Einsatz ist ein Vorbild für alle, die sich friedlich für Demokratie und Toleranz und die Bekämpfung faschistischer Ideologie engagieren.
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Magdeburger Jusos verurteilen Angriff auf Wernigeröder Stadtrat |
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Donnerstag, 4. Februar 2010 |
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Am vergangenen Donnerstag wurde der Wernigeröder SPD-Stadtrat und stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Kevin Müller von mehreren Personen, die mutmaßlich der rechten Szene angehören, angegriffen. Dabei wurde der bereits am Boden liegende Stadtrat weiterhin traktiert und musste anschließend ambulant behandelt werden.
Die Jusos Magdeburg verurteilen diese Gewalttat und begrüßen die Ermittlungen seitens des Staatsschutzes. Auch in Magdeburg kam es in der Vergangenheit immer wieder zu teilweise tödlichen Übergriffen rechtsextremer Gewalttäter auf ethnische oder religiöse Minderheiten und politisch Andersdenkende. Wir wünschen Kevin Müller eine baldige Genesung und ermutigen ihn, sich auch weiterhin gegen die rechtsextremen Umtriebe in Wernigerode und anderswo zu engagieren.
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